Ich wünschte man könnte einfach ein *** in der Drogerie kaufen

Begonnen von Traurig, 26 März 2025, 18:49:56

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Traurig

Wem geht es ähnlich? Ich habe schon sehr lange keinen Bock weiter überleben zu müssen, es macht keinen Spaß, weil die meisten Menschen mobben/diskriminieren und ich finde "meine" Leute nicht.

Als Unterhaltung um etwas "Action" im Leben zu haben, kann ich mit dem Jobcenter herumärgern, muss wohl obdachlos sein, und erhalte keine Entschädigung. Ich kann darüber nachdenken auszuwandern, vieles scheitert am Geld.

Ich bin überall arm, wohin soll man da hingehen? Wo kann man halbwegs gut leben wenn man arbeitslos und arm ist?

Ich hänge nur im virtuellen Bereich rum, offenbar ist das üblich, habe das auch schon bei RTLII Hartzsendungen gesehen.

Hardworking Fool

Hallo Traurig!

Vielleicht möchtest du deine Situation ein bisschen genauer schildern?
Ich finde es jedenfalls ein bisschen schwierig etwas zu dem zu sagen was dich offensichtlich umtreibt.

Bist du jetzt obdachlos oder nicht? Entschädigung? Wofür? Und wenn du einen Anspruch hast, warum bekommst du dann keine? Und was meinst du mit du findest deine Leute nicht?

Vielleicht findest du ja doch eine bessere Lösung für deine Probleme als das was bei RTLII geboten wird.

Alles Gute dir.
Fool

 



Wohlstandspudel

#2
hallo traurig,

du hast 3 verschiedene threads eröffnet mit 3 verschiedenen nicknamen.

das ist etwas verwirrend daher habe ich die beiden anderen gelöscht und lass es uns doch auf den einen hier beschränken.

du scheinst massive probleme zu haben .. .

es gibt in deutschlang viele hilfsangebote und beratungsstellen.

eine wäre z.b. die caritas.

mir armut kann man leider nirgends gut leben, aber es gibt auch da z.b. sozialkaufhäuser und die tafel.

dir scheint es auch psychisch nciht gut zu gehen, auch da solltest du dir hilfe suchen. ich drücke dich mal :-)

aber wie fool schon schrieb erzähle doch ein bisschen mehr von dir.

Pauli

Ich kann traurig gut verstehen. Auf meinem Rechner gibt es ein inzwischen über 9 Seiten langes Dokument mit der Überschrift "Warum hat *** sich denn keine Hilfe gesucht?" Dort habe ich alles dokumentiert, was ich versucht habe: sämtliche Beratungsstellen, sei es städtisch oder kirchlich, Vertreter aus der Politik, Sozialpsychiatrischer Dienst, Sozialpsychiatrisches Zentrum, Presse und alles, was man sich sonst vorstellen kann.

Es gibt leider viele Menschen, die durch alle Netze fallen. Und wenn dann jemand aufgibt, wird gefragt "Warum hat *** sich denn keine Hilfe gesucht?" Wenn es bei mir so weit ist, dass mir auch nichts mehr einfällt, was ich noch versuchen könnte, kann ich mir wenigstens ein Dokument um den Hals hängen - damit jeder weiß, warum das passiert ist, was dann passiert ist.

pudelgats

@pauli

es sind ja im grunde alles beratungsstellen die einem wege aufzeigen können.

bei psychischen erkrankungen können diese natürlich nicht helfen, da muss man zum arzt.

dies habe ich auch im vorletzten satz geschrieben, allerdings habe ich das wort arzt vergessen hinzuzufügen.

und ja ich gebe dir recht, diese beratungsstellen können nicht immer helfen, aber man muss irgendwo anfangen und es versuchen.

Pauli

@pudel_wie_auch_immer   Tja, ist es eine psychische Erkrankung, wenn man in eine prekäre Lage gerät und niemand dafür zuständig ist, da Hilfe anzubieten, sei es eine Wohnung, sei es Arbeit, sei es eine Behandlung, und man dann irgendwann nur noch verzweifelt? Oder ist das schlichtweg Systemversagen? Da wird ein Arzt auch nicht helfen können. Selbst wenn er den Patienten mit Medikamenten zudröhnt, löst das die Problemlage nicht.

Ich habe auch nicht verstanden, um welche Problemlage es traurig genau geht - und um traurig geht es ja in dem Thread. Aber auf "geh mal zu einer Beratungsstelle oder zum Arzt" ohne annähernd zu wissen, worum es geht, finde ich ziemlich pauschal und floskelhaft.

Taurig

Zitat von: Pauli in 27 März 2025, 18:57:42Ich kann traurig gut verstehen. Auf meinem Rechner gibt es ein inzwischen über 9 Seiten langes Dokument mit der Überschrift "Warum hat *** sich denn keine Hilfe gesucht?" Dort habe ich alles dokumentiert, was ich versucht habe: sämtliche Beratungsstellen, sei es städtisch oder kirchlich, Vertreter aus der Politik, Sozialpsychiatrischer Dienst, Sozialpsychiatrisches Zentrum, Presse und alles, was man sich sonst vorstellen kann.

Es gibt leider viele Menschen, die durch alle Netze fallen. Und wenn dann jemand aufgibt, wird gefragt "Warum hat *** sich denn keine Hilfe gesucht?" Wenn es bei mir so weit ist, dass mir auch nichts mehr einfällt, was ich noch versuchen könnte, kann ich mir wenigstens ein Dokument um den Hals hängen - damit jeder weiß, warum das passiert ist, was dann passiert ist.

Ich werde seitdem den Kindergarten durch andere ausgegrenzt und beleidigt als hässlich, mannweib, trans, dumm, langsam, später kam stinkend dazu und durch psychiatrie geisteskrank.

Ich hatte das Problem in den anderen Threads genauer beschrieben leider wurden die vom Admin gelöscht und soll nur einen Namen verwenden, das wusste ich zuvor nicht.

Ich kann ja noch mal hinweisen, darauf, dass ich psychiatrisiert wurde und davon Traumatas habe, so typisch PTBS und Vermeidungsverhalten.

Ich werde durch andere Menschen denen es besser geht, einfach als Abfall abgewerte, bin bald 30 und mir hat ehrlich gesagt nie jemand wirklich geholfen. Meine Eltern sind beide Alkoholiker und haben Behinderungen zu denen ich nix genaueres weiß weil man mir ncht sagt was die haben. Sie wirken als hätten sie Agromegalie,oder ein Syndrom. Vater ist auch starker Raucher, hatte mit Jugenheim schon Probleme und ist vielleicht selber ein FAS Kind. Der ist früh fortgegangen um mit einer anderen ein neues Kind zu machen. Meine Mutter war dann in Hartz4, und ich habe durch meine Eltern eben diesen Körper erhalten, der andere Menschen abstößt. Ich bin Mobbing/Diskriminierung ausgesetzt nur weil ich so aussehe und rieche wie es sich genetisch eben ergeben hat. Es gab nie einen Menschen der mich mochte, der sich für mich interessierte.

Ich bin nun bald 30 und hatte seit vielen Jahren keinerlei Freunde und Partner. Ich habe kein Sozialleben, ich kann nicht raus gehen und muss mein "Leben" in die Wohnung verlagern weil ich draußen durch Passanten aggressiv angeglotzt, angewiedert und verlacht werde. Das sind 99% menschlicher Konversationen. Oder im Gespräch dann auch nur "suche dir Hilfe mach eine Therapie"

Ich sehe mich selber nicht als geisteskrank, aber andere (normale) schon. Meine organischen Probleme und das ich gemobbt werde und niemand finde der mich unterstützt wurde alle verdreht zu Zwängen und Persönlichkeitsstörungen. Ich denke das wurde getan weil das "System" wie du sagst Menschen wie mir nicht helfen will.
Ich sehe nicht typisch aus wie eine Frau, ich bin in Armut geboren, ich kann einiges nicht und bin langsam aufgrund von wahrscheinlich FAS (Fetalem Alkohol Syndrom) aber das ist denen alles egal.
Ich funktioniere nicht also werde ich als geisteskrank abgetan und soll Drogen (Psychopharmaka) nehmen.


Obdachlos bin ich noch nicht, aber das Hartzamt wird mich bestimmt bald sperren weil ich zu den Terminen nicht mehr gehe.
Ich habe keine Kraft diese Verhöhnung dort weiter zu ertragen. Ich wollte EM Rente, die ich leider nur kurz durch einen eher netteren Psychiater bekam, jedoch nur kurz statt lebenslang, also bin ich wieder in Hartz4 und gelte als eingeschränkt vermittelbar, obwohl ich nicht mal meinen Einkauf alleine bewältigen kann, weil mich Passanten anstarren usw. und ich das vemeiden will. Behindertenwerkstatt ist auch ähnlich und mich ärgert und macht es traurig, dass ich keine reale Chance erhalteb normal einen Skill zu lernen.

Ich interessiere mich fürs Zeichnen und Msik machen, Medien kririsieren und auch aktivistisch Frauen in meiner Situation helfen, aber finde selber keine Kraft dazu und keinen Sinn. Wie erwähnt habe ich keinerlei Unterstützung. Ich kann keinen Sinn finden und mach nur das geringste, wie Waschen, Essen, Videospiele spielen, Filme schauen.

Ich wurde im Leben im Stich gelassen und misshandelt. Ich bin komplett alleine mit meinen Problemen, die ich zu 100% durch Menschen habe die sich nicht mal die Mühe machen műssen, über meine Persönlichkeit nachzudenken, warum ich was mache, warum gerade so usw.

Mich hat so leben zu müssen sehr pessimistisch, kritisch gemacht. Ich bin froh keine Kinder zu haben und denke es ist auch nicht schlecht einfach im Schlaf einen Herzinfarkt zu erleiden. Ich habe nix im Leben, ich kann mir nix aufbauen, andere Menschen sind nur Fressfeinde. Mir wurde oft ins Gesicht gelacht und ohne mit der Wimper zu zucken angelogen. Durch Geschwister und Mutter wurde ich auch nur tyranniersiert.

Ich bin sehr traurig und verärgert, einerseits, dass ich mit diesem Körper rumlaufen muss und das ich dafür überall dumm gemacht werde und behindert. Wenn ich um Hilfe frage wird mir gesagt ich solls alleine machen oder mir wird vorgehalten andere wären schon selbstständig haben eigene Familien (also das rechtsliberale Weltbild einer Frau wird mir dann vorgehalten).

Ich war erst vor einigen Wochen bei einer Ärztin und die Krankenschwester hat zB angefangen heimlich mit einer anderen darüber zu lästern das ich hässlich bin. Die dachten ich kriege es nicht mit und sie unterhalten sich über was anderes das hässlich ist. Ich verstehe auch nicht wieso ich die Geisteskranke sein soll, wenn ich offensichtlich ein Mobbingopfer bin und keine Unterstützung erhalte um mich zu wehren.

Das Sozialamt dort sind auch solche dummen Frauen, die einem einfach nicht weiter helfen. Von einer Sozialarbeiterin erhielt ich auch passivaggressives Verhalten. Das ist denke ich leider das System und kein Systemversagen. Die wollen das.

Ich bin oft auf den subreddit r/ugly, ich kann vieles was dort echte Menschen mit Behinderungen/Hässlich teilen. Man hat mir auch in Klapsen und Heimen nur Schaden zugefügt. Auf r/antipsychiatry lese ich auch mit, weil dort auch Menschen berichten was ihnen angetan wurde. Wir werden als Schalchtschweine ausgebeutet. Ich erhielt keine Entschädigungen (finanziell, Alltagshilfe, besseres Wohnumfeld/Hilfe veim Umzug usw)

Da kommt nix, ich liege vis sie mir die Wohnung wegnehmen einfach in der Wohnung rum, und versuche wenigstens bei den nächsten Arzttermin eine Allragshilfe zu erhalten, das ich wenigstens mein Eibkauf reinkriege. Ich "faste" was mir dann auch als Magersucht verdreht wird. Wenn ich alleine rausgehe muss ich damit rechnen dass ich dumm angeglotzt, verlacht und sogr angerotzt werde. Das ist wie mit der Obdachlosen die in New York Zug angezündet wurde, es interessiert niemand.

Und das ich so ein "Leben" ertragen muss, ist eben traurig. Ich würde sehr gerne ausbrechen, würde sehen das diese Leute ihre Strafe kriegen, hätte gern einmal gewusst wie das ist geliebt zu werden. Da kommt aber nichts. Ich denke ich habe nicht das allerschlechteste Leben, aber ich werde wahrscheinlich wie andere Frauen die den Mehrheitsgesellschaft nicht passen einfach in Obdachlosigkeit, Suizid getrieben.

Es gibt niemand der hilft und ich will nicht noch mehr Leid ertragen. Vor allem will ich keine Kinder. Ich weiß das es niemand interessiert wenn ich vergewaltigt werden würde, ich bleibe damit auch komplett alleine sitzen, wie mit den Misshandlungen die mir in der Klapse angetan wurden. Den Leuten ist das egal oder die wollen mir schaden. Das ist psychopatischer Abfall. Ich habe niemand gefunden der mich gern hat und verstand in was ich da reingeraten bin. Ich war die einzige die gezwungen ist zu mir zu halten, zu diesen Körper. Ich wünschte ich hätte die Kraft mich zu rächen und mich endlich selber zu erlösen. Ich war hier immer nur einsam und ausgestoßen. Ich kann mir hier nichts aufbauen.
Ich kann mich nicht schöner machen, weil mir das Geld fehlt. Und es liegt nur am Aussehen haupts. am Gesicht und Haare, offenbar.

Andere Frauen haben wenigstens eine Familie die sie unterstützt, die integriert sind z.B Lizzi Velasquez.
Ich habe das nicht bin aber auch irgendwie dazu gezwungen, entweder tot umzufallen, aktivistisch oder radikal wie Audrey Hale was zu unternehmen, auch wenn sich nichts bessert.

Es ist wirklich schlimm wie viele Menschen einfach mies sind. Ich hätte keine Probleme ohne diese Leute.

Die Psychiater und Klapsen zu denen ich musste, verdienten insgesamt bald 50.000 euro an mir, die von der Krankenkasse bezahlt wurden. Das Geld hätte ich gbrauchen können, damit es mir besser geht, weil ich als Arme überall nur abgewertet werde und das geht anderen leider auch so.

Ich würde gerne Frauen finden denen es ähnlich geht, Geld zusammen legen und auswandern und dort in einer WG ähnlichen Gruppe leben. Jeder hat ihren Raum oder Tiny house (Wohnraum, Schlafniecher, Küche, Bad/WC) und hilft einander z.B. fährt, bringt Einkauf, kocht. Aber alles eben auch separat und nicht wie in Stadt und vielen Dörfern direkt nebeneinander.

-Sachmet-

Bei allem Verständnis für eine Vita, die jetzt nicht reibungslos flutschte.. aber mir geht es jetzt echt auf den Senkel, wie du dich als Opfer von grausamen Leuten stilisieren möchtest, aber dabei gleichzeitig sowas von aggressiv und unangenehm dich gebärdest. Und dann wunderst du dich, dass hier niemand hurra brüllt und dich einfach mitfinanziert? Was soll auswandern bringen? ( abgesehen davon, dass andere Länder da auch durchaus ihre Einschränkungen haben, die haben auch nicht den roten Teppich ins königliche Gemach, nur weil man angekotzt ist und ansonsten faktisch nichts zu bieten hat)
Solange du dich beschwerst, dass die Welt böse ist und gleichzeitig hasserfüllt Rachewünsche hegst.. wird das glaube mit netten Menschen auch nichts.
Es schuldet dir einfach niemand was, egal was passiert ist. Ist scheisse hart, ja, aber jeder hat eine Verantwortung. Für sich. Wenigstens im Ansatz.
Nimm es mir übel oder nicht, aber nachdem ich diese Möwenart ( reinflattern, rumkacken, rausflattern) jetzt mehrmals gelesen habe, habe ich den Verdacht, dass es nicht primär Haarproblem ist, weshalb jemand Schwierigkeiten mit dir hat.

Dennoch die allerbesten Wünsche, dass du doch den grossen Sponsor findest, um so weitermachen zu können

Die Sachmet
Es gibt andere Welten als diese

Ponyhof

Ich hab ne Frage @traurig . Ich befürchte, Du wirst sie fies finden, aber tatsächlich ist sie gar nicht fies gemeint. (Wenn ich unfreundlich sein wollte, könnte ich das auch auf andere Weise bewerkstelligen).

Sondern ich frage mich, ob Du dich unglücklich ausdrückst. - Dann ist es sicherlich kein Fehler mal zu überdenken, wie Du rüberkommen möchtest.

Oder ob Du Dir gar nicht klar machst, was Du da eigentlich suchst ...

Okay.

Du schreibst Du kannst schlecht mit Menschen, magst kaum noch rausgehen - und das obwohl Du aktuell alleine lebst. Warum sollte dir der Umgang mit (fremden!) Menschen leichter fallen, wenn sie dir dichter auf der Pelle sitzen und ihr plötzlich zusammen lebt?

Du schreibst, das Projekt soll auf Gegenseitigkeit basieren, aber welche Leistungen/ Fähigkeiten Du einbringst, schreibst Du nicht. Willst Du für die Community kochen? Babysitten? Bist Du Yoga Lehrerin, kannst Du Hypnose,reparierst Du Autos, programmierst Du Apps oder mit welchem Skill unterstützt Du die Gruppe?

Du schreibst, Du bist völlig pleite, aber dass man "zusammenlegen" solle um das Projekt zu finanzieren. Willst Du dir in Skandinavien einen Job suchen, denkst Du die anderen arbeiten für Dich mit, planst Du morgen im Lotto zu gewinnen, lebst Du von Luft und Liebe oder was stellst Du dir vor?

Lange Rede kurzer Sinn:

Suchst Du nach Vollidioten, die Dir Arbeit und Probleme abnehmen, Dich finanzieren und durchfüttern, während Du rumsitzt und heulst?
Oder hast Du ein "echtes" Angebot, von dem Du nicht mehr erzählt hast, weil das hier ein Depressionsforum ist, in dem man auch einfach mal ausgiebig rumjammern darf, wie ungerecht die Welt ist?

Im ersten Fall würde ich sagen: Spar dir die Mühe darauf fällt keiner rein. Im zweiten: Heul Dich erstmal zu Ende aus. Wenn der ganze Mist aus dem System ist, kann man oft klarer denken und besser planen. (Jedenfalls ich. *Ich* bin nämlich zum rumjammern hier. War es irgendwann leid meinem Umfeld mit meinen Depressionen auf die Nerven zu gehen. Ich finde das Forum ist ein guter Ort zum rumheulen, dagegen spricht mMn nix. Im Gegenteil.)

Ob ich mir wünsche *** in der Drogerie Kaufen zu können? Ja. Regelmäßig. Außerdem wünsche ich mir, dass sich mir morgen der Sinn des Lebens erschließt, Lottogewinn , Weltfrieden und noch son paar Kleinigkeiten.
Ärgerlicherweise ist aber das Leben kein Ponyhof und daher bekomme ich nicht, was ich möchte.
Kann man nix machen, also weiter...

Hast Du schonmal erwogen statt eines abgefahrenen Aussteiger Projekts, was n ganz schönes Luftschloss sein könnte das Problem mit deiner Wohnung anzugehen? Ich persönlich stelle mir Obdachlosigkeit ganz schrecklich vor, weil man dann keinen Rückzugsort hat, wo man die Tür schließen kann und niemanden sehen muss.

Die Leute beim Amt müssen dich weder lieben noch schön finden, die sollen Dir "nur" deine Wohnung lassen, ganz ehrlich, was auch immer Du für Haare hast/ nicht hast, dein Aussehen geht die einfach nix an. "ich komme gewaschen, gekämmt und den Leuten nicht vorsätzlich blöd" sagt eine Kollegin von mir gern.
So sehe ich das auch.
Du gehst frisch geduscht, in sauberen Klamotten da hin. Und wenn das *irgendjemandem* nicht genug ist. Na, dann ist er schlicht und ergreifend im Unrecht und sonst nichts...

Hardworking Fool

Wie heißt es so streffend? Wem nicht zu raten ist dem ist auch nicht zu helfen.

Und so leid es mir tut, irgendwie komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass das hier der Fall ist.

Offensichtlich gab und gibt es ja Unterstützung vom Amt und Therapieversuche, die nebenbei bemerkt von der Solidargemeinschaft bezahlt werden, soweit also zum Thema es gibt keinerlei Hilfe.
Aber ganz ehrlich, wenn jemand glaubt, dass die Behörden von sich aus auf ihn zukommen und sich kümmern, dann irrt er. Das funktioniert so nicht.
Und ganz ehrlich, jemand der es schafft zum Arzt zu gehen um sich eine Haushaltshilfe finanzieren zu lassen (Hab ich doch richtig verstanden, oder?), der sollte es auch schaffen zu Terminen beim Amt zu erscheinen, vor allem wenn so viel auf dem Spiel steht.

@Traurig. Du tust mir wirklich leid, aber die Verantwortung für dein eigenes Leben kann und wird dir niemand abnehmen, weder in Skandinavien noch sonstwo, selbst wenn du noch so viele Leute findest die bereit wären sich auf das Abenteuer Auswanderung mit dir aunzulassen.




Mitleser

Habt ihr mal etwas von Wohlwollen gehört, von ehrlich Anteilnahme? Oder seid Ihr selber so lange negiert worden, bis Ihr euch reflexartig angewöhnt habt jemadem der sich einfach nur mal ehrlich mitteilt, direkt das Buch vollzuschreiben mit Euren Visionen eines Lebens oder Euren Versionen von Anstand? Seid ihr toxische Persönlichkeiten?
Müssen Menschen, die sich wagen hier im Forum zu schreiben, erstmal beweisen das sie es wert sind sich hier mitzuteilen? Müssen sie Beweisen das sie durch "Euren" Meinungskorridor passen?
Ihr benehmt Euch genau wie die Menschen die "traurig" hier beschreibt. Ihr seid genau diese Menschen. Aufspielend, vorwurfsvoll, selbsternannt und abwertend.
Ihr zeigt nur Empathie für Euch selbst, in einem Forum wo es um Beistand, um einfach auch mal mitteilen geht. Es geht hier nicht um den perfekten Auftritt.
Emphatie ist nicht vom Gegenüber einfach mal zu erwarten sich nicht so anzustellen oder sich zusammen zu reissen. Empathie ist nicht der plumpe Versuch Menschen den Spiegel in die Fresse zu schlagen, sondern der ehrliche Versuch mal zu fühlen, nicht verstehen, zu fühlen wie es diesem Menschen geht, ob gut oder schlecht und dann, je nach notwendigkeit, die Hände zu reichen oder auch mal die Fresse zu halten
Einfach mal die Fresse halten wenn man nichts zu sagen hat, wenn man nichts positives zu sagen hat.

Anstatt zu spüren und das kann man in "traurig´s" Mitteilungen, das hier jemand tief verletzt ist und ihr erstmal einen Tee anzubieten, eine Schulter, erstmal sie zur Ruhe kommen zu lassen, kommt Ihr Hobbypsychologen/Sozialarbeiter daher und vermutet und ratschlagt und urteilt, über einen Menschen der klar signalisiert am Boden zu sein und den Ihr nur in Eurem eigenen Narrativ wahrzunehmen bereit seid. Geilt ihr euch dran auf noch etwas mehr Kontrolle über Eurer Leben zu haben als "traurig?

Depressionen sind nicht wohlriechende, gepflegte Anteile von uns, die klar artikuliert und frisch geduscht der Welt beweissen wie eloquent und verantwortungsbewusst man ist, sondern so viel öfters ausgestossene, missachtet und liegen gebliebe Anteile unserer Kindehit. Ihr schaut also auf ein Kind runter, auf einen kindlichen Anteil.
Aber ihr werdet das sicherlich wieder zu relativieren wissen, wie ich es ja schon öfters mal lesen durfte wenn es um Kritik an Eurem Umgang geht, und Eure Sätze in Unschuld waschen. Das ist nichts mehr als Onanie, was ihr hier betreibt. Richtig schlimm.

@traurig

Liebe "traurig", ich konnte sehr gut fühlen welchen Lebensweg und welche Situationen du beschreibst. Ich fand dich äusser bewusst in der persönlichen Wahrnehmung deines Themas und Deiner Qualitäten.
Ich würde dich gerne ermutigen genau hier anzusetzen.
Du malst gerne und Du kannst klar Dein Inneres artikulieren. Gönn Dir Deine Talente.Vielleicht kannst Du einen gewissen output generieren in dem Du das malst was dich berührt, abstrakt zb. Die grössten Künstler waren genau solche Geschöfpe des Wahnisnns und der Bessenheit :D und Du scheinst auch ein Dir selbst sehr nahes Geschöpf zu sein.
Frustration ist oft nicht der Ratgeber den wir uns an unsere Seite wünschen und Hoffnungslosigkeit ist auch nicht immer der Freund der uns zu Seite stehen sollte, doch ist das vielleicht genau der Ansatz den Du verarbeiten kannst in wilden Bildern und explodierenden Farben. Ich würds gerne mal sehen.^^

Zum Fetalem Alkohol Syndrom kann ich als Laie nur mal mitteilen das wir uns über die weitreichenden Folgen von diesem Zustand gar nicht im klaren sind. Klar schaut man mal ne Doku und meint gleich zu wissen was da jetzt anliegt, aber die ganze tiefe können nicht Betroffene meist gar nicht ausloten. Vielleicht wäre ein Ansatz hier in die Güte dem ahnungslosen Dummkopf gegenüber zu kommen der Dich grade analysiert und eine gewissen Leichtigkeit zu erlernen. Sicherlich das schwerste was wir als Opfer von Mobbing zu erledigen haben. Ich kann da aus eigener Erfahrung gut mitfühlen.

Ich fände es gar nicht gut wenn Drogerien uns direkt erstmal eine Lösung verkaufen könnten, dann könnten andere nämlich gar nicht bemerken über welche Talente wir Verfügen und Dein Talent ist ganz sicher die klarheit Deiner Wahrnehmungen. Du schreibst das auch druchgängig verständlich mit. Dafür habe ich Jahre gebraucht weil ich am Anfang nicht mal wusste was ich fühle.^^

Bleib bitte auch an deinem Traum dran. Unbedingt sogar. Weil das Universum sich auf Deine Wünsche und Sehnsüchte erstmal einstellen muss, um dann Wasser auf deine Mühlen zu senden. Eine Vision hilft dabei ungemein und ich finde Deine, ist eine ganz wunderbare. In der Zeit die Du hast auf dem Weg dorthin und in der Zeit die Du benötigst um Heilung zu finden, werden sich nach und nach Deine Fertigkeiten zeigen und sich Dir sehr klar Vorstellen, einige kennst du ja schon.

Ich fand Dich zu lesen war äusserst bereichernd und Dich selbst klar und mutig. Denn es erfodert Mut sich mit all seinem Frust, all seiner Mutlosigkeit und ungeschützt vor so ein unwilliges Publikum zu stellen. Ich finde das hast Du ganz wunderbar gemacht und die paar buhrufe kannst Du im tosenden Beifall von mir gut missachten. Chapeau ;)

Wie sagte der Götz von Berlichingen mal zu seinem Publikum? Durch diese hohlen Birnen muss es kommen, ach ne, das ging anders.^^ Liebe Grüsse, Mitleser

Hardworking Fool

@Mitleser. Könntest du vielleicht bitte mal Ross und Reiter nennen? Also wer hat in deinen Augen abwertend etc. geschrieben?

Für mich klingt es so als hättest du mit dem einen oder anderem Forumsmitglied ein Hühnchen zu rupfen. Okay, ist dein gutes Recht, aber inwiefern das Traurig helfen soll kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

@Traurig. Auch wenn ich selbst keine Mobbingerfahrungen habe (vielleicht kannten wir das Wort früher auch gar noch nicht), kann ich mir doch nur allzu gut vorstellen wie hart es ist ausgegrenzt zu werden und aus irgendwelchen Gründen von anderen fertiggemacht zu werden. Vielleicht ist es ja auch die richtige Lösung für dich auszuwandern, aber so ein Schritt will gut überlegt werden damit er nicht im Desaster endet. Nichts anderes wollte ich dir mit meinen Worten vermitteln. Tut mir leid, wenn meine Formulierungen zu hart waren.
Alles Gute dir!

-Sachmet-

lieber "Mitleser", dann engagiere dich doch einfach so, wie du es von Anderen forderst, statt auf dieselbe Möwenart reinzuflattern, rumzuscheissen und wieder rauszuflattern!
Jetzt kommst du ums Eck mit einem, verzeih, derb schwülstigen Geschwafel, das hättste doch vorher auch schon bringen können...

Und "ihr" also in dem Falle ich, werde nicht jemandem Honig rumschmieren, der Bezug auf Amokläufer nimmt.
Da ist meine persönliche Grenze, an der ich sage, schleich dir, egal, ob der Andere dann heult.
Es gibt andere Welten als diese

nubis


Und ich glaube, da merkt Einer nicht, wie er sich da grade selber gibt...

Zitat von: Mitleser in 02 April 2025, 11:52:21Ihr seid genau diese Menschen. Aufspielend, vorwurfsvoll, selbsternannt und abwertend.
Ihr zeigt nur Empathie für Euch selbst, in einem Forum wo es um Beistand, um einfach auch mal mitteilen geht. Es geht hier nicht um den perfekten Auftritt.
...
Einfach mal die Fresse halten wenn man nichts zu sagen hat, wenn man nichts positives zu sagen hat.
...
Aber ihr werdet das sicherlich wieder zu relativieren wissen, wie ich es ja schon öfters mal lesen durfte wenn es um Kritik an Eurem Umgang geht, und Eure Sätze in Unschuld waschen. Das ist nichts mehr als Onanie, was ihr hier betreibt. Richtig schlimm.


Ja, ja... mal an die eigene Nase fassen... ;-)
Gegen Schmerzen der Seele gibt es nur zwei Arzneimittel: Hoffnung und Geduld

(Pythagoras)

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