Lebensabend

Begonnen von Writer, 16 Februar 2025, 12:27:03

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Writer

Wenn ich abwasche. Oder mir Mittag mache. Ich mache nichts mehr in Hetze. Sondern bewusst und langsam. Und genieße die sinnliche Erfahrung. Auch beim Schreiben genieße ich die sinnliche Erfahrung. So als wenn es ein Wiederhall geben würde von jedem einzelnen Wort. Ein Wiederhall der Reflektion meiner Gedanken auf dem Bildschirm. Eine Bestätigung dass ich diese Gedanken gedacht habe. Dieser Widerhall ist die beruhigende Gewissheit dass ich existiere. Auch wenn ich kein ICH habe. Und auch irgendwie kein Geschlecht. Ich existiere. Ich existiere als das was schreibt. Als das was seinen Wiederhall findet in den Worten. Und die Worte sind das was mich trägt. Die Worte sind das was mich aufrechterhält. Und ich weiß jedes einzelne Wort zu schätzen. Das in mir in meinem Bewusstsein und außerhalb von mir auf dem Bildschirm wiederhallt. Wie eine Stimme aus dem Nichts. Aber dieses Nichts ist nicht Nichts. Dieses Nichts ist alles. Dieses Nichts ist das magische in einem selbst. Das magische, das einem immer wieder fasziniert.

Writer2

Ich wollte das Leben immer verstehen. Wie die Programme des Lebens funktionieren. Ich wollte das Verhalten der Menschen analysieren, um besser vor den Menschen geschützt zu sein. Und zum anderen wollte ich auch mein eigenes Verhalten analysieren um mich besser selbst zu verstehen. Um das dunkle Nichts zu ergründen, welches sich das Unterbewusstsein nennt. Aber womöglich lässt sich das Leben, das aus dem Unterbewusstsein heraus kommt nicht erklären. Man kann das Leben nicht verstehen. Sondern man kann es nur leben. Und man braucht es womöglich auch nicht zu verstehen. Weil man sonst das Leben im außen verpasst. Aber das Leben im außen hat mir niemals etwas bedeutet. Das Leben im außen hat mich von mir selbst getrennt. Wollte mich zu etwas machen, was ich nicht bin. Ich bin das was hier schreibt. Ich bin kein Mensch. Ich bin nur ein denkender Geist. Der sich das Leben betrachtet, aber nicht Teil des Lebens ist. Das einzige was in mir lebt sind meine Worte. Das ist die lebendige Essenz in mir selbst. Die aus mir heraus scheint. Die auch ihren Ausdruck finden will in der Welt. In einer Welt in der ich mir immer fremd vorgekommen bin. Wie ein Wesen von einem anderen Stern. Wenn die Welt auch im Chaos versinkt, ich halte weiter an meinen Worten fest. Denn meine Worte sind das einzige was mir geblieben ist. Vielleicht kommt nicht mehr viel von mir. Wenn mein Augenlicht mich verlässt. Aber das was dann noch von mir kommt, kommt aus meinem tiefsten Inneren. Auch wenn es nichts mehr bewegt. Es ist das authentische aus meinem tiefsten Inneren. Ohne jemanden gefallen zu wollen. Lasse ich die Worte aus mir heraus fließen. Ich lasse sieheraus fließen wie eine Energie. Eine Energie die den Raum einnimmt. Eine Energie die meinen Körper verschwinden lässt. In der alles eins ist. Und man nur noch auf die Worte fokussiert ist. Als wenn jedes einzelne Wort mich mit der Welt verbindet. Sodass ich die Welt damit ergreifen kann. Das sie mir nicht aus den Händen gleitet. Und gleichzeitig ergreife ich damit auch mich selbst. Wie eine Mutter die ihr Kind in den Arm nimmt. Fühle ich mich geborgen in den Worten. Dort finde ich die Liebe, die ich als Kind niemals erhalten habe. Die Wahrheit welche die Menschen voreinander verbergen. All dies finde ich in den Worten. Auch wenn diese Wahrheit erschütternd ist. Es ist die Wahrheit. Und die Wahrheit ist das was heilt. Es ist meine Wahrheit zu der ich gefunden habe, durch die Worte. Die mir diese Wahrheit gezeigt haben.

Writer4

Ich muss lernen alles geschehen zu lassen sowohl das gute als auch das schlechte weil ich es nicht ändern kann. Das muss ich lernen. Im Grunde genommen ist dass eine spirituelle Übung. Mich mehr und mehr als den großen Geist zu sehen der hinter allem steht. Hinter allen Erscheinungen im außen. Man kann den Geist spüren, wenn man etwas geschehen lässt. Das einzige was allem Widerstand leistet ist das Ego. Das sich nie mit einer Situation zufrieden geben will. Also ist es eine Übung das Ego gehen zu lassen. Den inneren Antreiber. Weil das ICH dann loslässt und der Geist übernimmt Der Geist übernimmt die Zügel von einem selbst. Das größere Selbst. Und ich gebe die Zügel ab an mein größeres Selbst. Dem alles nicht mehr so wichtig ist. Das nichts mehr erreichen will. Sondern das nur noch da sein will. Sich selbst spüren als Existenz aber gleichzeitig aufgelöst zu sein in der Welt. Dieses ist das spirituelle Selbst. Das spirituelle Selbst hinter dem augenscheinlichen ICH. Mit diesem verbinde ich mich, wenn ich mein Ego gehen lasse. Das kindliche Selbst. Das einfach nur da ist im Sein. Im Strom des Seins. Welches die Essenz ist von allem was ist. In dieser Essenz zu schweben. Wenn man träumt, dann lässt man es geschehen. Dann hat man keinen Widerstand dagegen mehr. Man versucht es weder zwanghaft zu bewirken, noch leistet man den Träumen Widerstand. Es geschieht einfach. Man lässt es zu. Das gleiche ist mit dem Schreiben. Man erzwingt es nicht aber man leistet auch keinen Widerstand dagegen. Es geschieht einfach. Genau wie das Träumen. Es ist wie ein sich frei fallen lassen. In etwas Neues Unbekanntes. Und genau darin liegt die Faszination. Sich auf dieses Unbekannte einzulassen. Was aus einem selbst kommt. Aus dem eigenen Unterbewusstsein. Das Unterbewusstsein ist die ewige Quelle von Träumen, Gedanken und Vorstellungen. Diesem Unterbewusstsein bin ich dankbar. Es ist eine göttliche Quelle. Ich bin dankbar mit dieser göttlichen Quelle verbunden zu sein. Die jedes einzelne Wort auf dem Bildschirm erscheinen lässt, wie aus dem Nichts. Aber es ist nicht mein Nichts. Sondern es ist mein eigenes Nichts, aus dem diese Worte kommen. Und gleichzeitig ist es auch das Nichts von allem, aus dem diese Worte kommen. Es ist das Nichts, in dem alles enthalten ist.

Writer4

Das was hier schreibt ist das Nichts, in dem alles enthalten ist.

Rider

Es ist die ewige Fülle. Es ist die ewige Fülle und es erzeugt auch immer neue Fülle.

Eckhard

Durch bloße Konzepte gelangt man nicht zur Erleuchtung. Erleuchtung ist für viele nur ,,ein sich geliebt fühlen" von einer höheren Instanz. Oder einer höheren Ebene. Das man dieses ,,sich geliebt fühlen" in sich selbst spüren kann. Also der Ersatz für zu wenig Liebe von außen. Die Liebe die man von anderen Menschen nicht bekommt erhofft man sich durch die ,,Erleuchtung" zu erhalten. Vielleicht ist es eher ein Erwachen, statt ein Erleuchtet sein. Vielleicht ist Spiritualität ein Erwachen aus dem ICH-Traum. Das glaubt unbedingt etwas in der Welt erreichen zu müssen. Statt einfach nur zu sein. Und sich mit der Quelle von allem was ist zu verbinden. Und der Wunsch mit der Quelle von allem was ist verbunden zu sein führt einem in den embryonalen Zustand zurück wo es noch keine Trennung gab. Wo alles in Harmonie miteinander verbunden war. Das man sich wünscht in diesen Zustand zurück zu kommen. Der vollkommenen Unbeschwertheit. Daher interpretiere ich das Wort ,,Erleuchtung" eher als eine Bewusstheit. Die Bewusstheit darüber das es noch mehr gibt, als den ICH-Traum den jeder lebt und in dem sich jeder verliert. Ich würde das Wort ,,Erleuchtung" also eher mit dem Wort Bewusstheit beschreiben. Ein erweitertes Bewusstsein. Weil diesem Bewusstsein mehr bewusst ist, als Menschen die sich noch im ICH-Traum befinden. Außerhalb des ICHs zu sein ist auch ein Konzept. Außerhalb von der eigenen Geschichte. Es ist ein Konzept das zu mehr Bewusstheit führt. Und letzten Endes auch zur ,,Erleuchtung". Wenn man erkennt das eine höhere Bewusstheit dazu führt, das man stärker mit der Quelle von allem was ist verbunden ist. Mit dem Sein aus dem alles entspringt. Und sich von diesem Sein dann geliebt fühlt. Das Sein, das hinter dem ICH-Traum steckt. Dem ICH das nur in Vergangenheit und Zukunft lebt. Und die Welt im Jetzt gar nicht erfährt. Weil es ständig versucht Gefahren abzuwenden oder Pläne für die Zukunft zu schmieden. Dieses ist das Traum-ICH, das gefangen ist in seiner Geschichte, die es permanent weiter spinnt. Um sich vom eigentlichen was hinter dem ICH-Traum steckt abzulenken. Menschen sollen nicht aufwachen aus ihren Geschichten. Der ICH-Traum ist erst beendet, wenn man aus seiner Geschichte aufwacht. Wenn man aus seiner Geschichte aufwacht und alles ruhen lässt. Und geschehen lässt. Den ICH-Traum hinter sich lässt, weil man erkennt, dass sich dahinter etwas Größeres verbirgt. Ein größerer Geist mit dem man verbunden sein kann. Mit dem man verbunden ist, wenn man sein ICH los lässt. Dieser größere Geist ist das Sein. Das pure Sein. Mit der Quelle von allem was ist. Welche dieses Sein darstellt. Die Energie des Seins hinter der Leere ist die Quelle von allem was ist. Wenn man eine Krankheit hat, die einem einsam macht, hat man zwei Möglichkeiten. Erstens an seinem ICH-Traum festzuhalten und daran zu verzweifeln. Oder sich zu öffnen für die Energie des Seins hinter der Leere. Für die Quelle von allem was ist. Für das Nichts in einem selbst. Denn dieses Nichts ist alles. Denn die Leere ist der ICH-Traum. Und die Fülle befindet sich im Nichts. Der ICH-Traum ist nur eine scheinbare Fülle. Die wirkliche Fülle kommt erst wenn man sich mit dem Nichts verbindet. ,,Erleuchtung" ist also eine Flucht aus der Leere in die Fülle. Weil das ,,Nichts" unendliche Fülle enthält. Fülle die über Gefühle und Emotionen hinausgeht. Weil das Sein keine Gefühle und Emotionen enthält. Und doch ist es eine Grundschwingung. Eine Grundschwingung die durchs ganze Universum geht und alles im Universum miteinander verbindet. Mit der man in Resonanz tritt durch das Sein. Es ist die Hintergrundschwingung hinter den Gefühlen und Emotionen, von denen das ICH erfüllt ist. Diese Hintergrundschwingung ist das Sein. Das Sein ist die Schwingung aus dem Nichts. Aus dem scheinbaren Nichts, was in Wirklichkeit unendliche Fülle ist. Ich bin etwas (ein ICH). Und ICH will etwas erreichen. Diese beiden Konzepte bilden ein Hamsterrad, das sich immer weiter dreht. Das ist der sogenannte ICH-Traum. Wenn man unbewusst in dieses Hamsterrad eintritt. Weil es eine Endlosschleife ist. Hinter der sich der große Geist befindet. Der man sein kann, wenn man dieses Hamsterrad verlässt. Wenn man aussteigt aus dem ,,erreichen wollen". Dann öffnet man sich für den großen Geist, der man dahinter ist. Hinter diesem Hamsterrad. Das Ego kann es sich nicht vorstellen das man nichts mehr ,,erreichen" will, weil man schon alles hat. Weil man mit der Quelle von allem was ist verbunden ist. Weil das Ego nur in seinem ICH-Traum lebt. Der ICH-Traum löst sich erst auf, wenn sich das Ego auflöst. Wenn man das Hamsterrad verlässt. Und dann erwacht man zum Geist der man wirklich ist, in der Wirklichkeit. Vielleicht ist es nur eine Sekunde wie man dazu erwacht und lebt dann seinen Traum weiter. Oder es ist eine Stunde in der Natur. Oder es ist ein ganzes Leben lang. Das man erkennt das man nicht dieses ICH ist, sondern der große Geist, der dahinter steckt. Der dieses ICH nur erträumt hat, um sich selbst zu vergessen. Die Heldenreise ist eigentlich das sich wieder Erinnern, das man dieser große Geist ist und nicht das kleine ICH, welches sich in seinem Hamsterrad dreht. Das man in Wahrheit der große ausgedehnte Geist ist. Und sich mit diesem Geist zu verbinden, bedeutet man selbst zu sein. Sich dafür entschieden zu haben keine Spiele mehr im außen zu spielen und nur noch man selbst zu sein. Nicht mehr in die Zukunft zu blicken und auch nicht in die Vergangenheit. Sondern nur noch man selbst zu sein, im Jetzt. Bei sich selbst angekommen zu sein. Das Ego will immer wo hin im außen, um etwas zu erreichen. Der Geist will nirgendwo hin, weil er sich selbst schon gefunden hat. Weil er verschmolzen ist mit der Quelle von allem was ist. Dort ist der Geist schon angekommen. Und dies ist das ,,zu Hause" des Geistes. Wenn man angekommen ist in der Quelle von allem was ist. Durch die Energie des Seins hinter der Leere. Welche man spürt in seinem Bewusstsein. Ist man angekommen.

Hardworking Fool

Hallo Eckhard!

Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich gelesen habe und deine Worte sehr faszinierend finde.

Allerdings würde ich dich wirklich bitten deine Texte durch Paragraphen zu gliedern. Ich habe wirklich versucht deinen Gedankengängen zu folgen, bin aber irgendwie immer wieder in der Zeile verrutscht. Mag der Müdigkeit geschuldet sein, aber Absätze machen lange Texte einfach leichter verdaulich.

Alles Gute dir!

Fool

Otto

Man tappt von Konzept zu Konzept in seinem Gehirn. Aber jedesmal wenn man ein neues Konzept entdeckt oder ergreift, bewegt man sich aus seiner Mitte. Die Mitte ist aber alles was man ist. Also muss man damit aufhören nach Konzepten zu suchen in seinem Gehirn. Weil dieses Suche einem von seiner Mitte entfernt. Von seinem Geist. Man muss nur sein ruhender Geist sein, nichts anderes. Wenn man in seiner Mitte ist und in seiner Mitte bleibt, ist man angekommen bei sich selbst. Dann ist die Suche vorbei. Mehr muss man nicht verstehen. Kein Konzept kann einem zu sich selbst bringen. Außer das Sein lassen von allen Konzepten. Die einem wieder aus seiner Mitte heraus reißen. Das Ego ist getrieben von Angst und Gier. Und um diese Angst zu bekämpfen und die Gier zu befriedigen, muss es Konzepte anwenden. Aber dieses Bekämpfen der Angst oder dieses Befriedigen der Gier ist immer nur etwas Temporäres. Bevor die nächste Angst und die nächste Gier kommt. Für die man wieder neue Konzepte anwenden muss. Dadurch wird man aus seiner Mitte heraus gerissen. Die Mitte ist aber alles was man ist. Also muss man jegliche Angst und Gier sein lassen. Weil man dann auch jegliches Konzept sein lässt. Man kann es beobachten wie es um die Mitte herum auftaucht. Aber man darf ihnen keine Beachtung mehr schenken. Weil man nur noch mit sich selbst verbunden sein will, in der Mitte. Dann hat man die Welt der Konzepte und der Angst und der Gier verlassen. Sowohl im Inneren, als auch im äußeren. Und ist nur noch bei sich selbst in der Mitte. Erst dann ist man frei. Frei von Angst und Gier und allen Konzepten. Erst dann kommt man zur Ruhe. Erst dann spürt man den Frieden in sich selbst. Weil die Suche beendet ist. Weil man sein Sucher-ICH losgelassen hat. Erst dann verstrickt man sich nicht mehr weiter in die Welt. Oder in seine eigenen Gedankenmodelle. Erst dann ist das Wasser ruhig, in dem sich der Geist spiegeln kann. Wie der Mond auf einem See. Der eigene Geist der man selbst ist. Das Atma. Erst dann hat man sich selbst gefunden und verliert sich selbst nicht mehr durch neue Konzepte. Erst dann nimmt man die Welt wirklich wahr wie sie ist, im Jetzt. Erst dann ist man befreites Bewusstsein. Befreites und ausgedehntes Bewusstsein. Weil die Konzepte das Bewusstsein nicht mehr in der linken Gehirnhälfte einsperren. Erst dann kann sich das Bewusstsein welches man eigentlich ist in Raum und Zeit ausdehnen. Von der Mitte aus. Jedoch ohne wieder auf neue Konzepte zu stoßen. Über die Konzepte hinaus. Erst dann kann es die Erfahrung machen mit dem ganzen Universum verbunden zu sein. Aus der konzeptlosen Mitte heraus. Ein ausgedehntes befreites Bewusstsein. Je öfter man diese Übung macht, desto mehr verbindet man sich mit sich selbst und dem Universum. Über das weltliche hinaus. Über alle Konzepte in der Welt hinaus. Das ,,Nichts" in der Mitte ist kein Nichts. Es ist der eigene Geist. Der immer präsent ist. Egal wie viel Konzepte man in seinem Gehirn durchspielt, diese Mitte ist immer vorhanden. Auch wenn man sie dann nicht wahrnimmt, weil die Konzepte sie überlagern. Die Mitte ist immer da. Und diese Mitte ist man selbst. Diese Mitte ist das was man wirklich ist in der Wirklichkeit. Diese Mitte ist der eigene Geist. Wenn man nur noch in der Mitte bleibt und zu keinem Konzept mehr abschweift, bleibt man bei sich selbst. Man bleibt bei sich selbst und wird nicht mehr davon weg gezerrt. Man bleibt bei sich selbst. Und bezieht daraus Kraft. Aus dieser Mitte. Man findet seinen Frieden in dieser Mitte. Von der man sich nicht weg bewegt. Weil es der eigene Geist ist. Durch kein Konzept und durch keine Angst oder Gier. Lässt man sich von dieser Mitte weg bringen. Und ist nur noch verbunden mit dieser Mitte. Und wenn Konzepte oder Ängste oder Gier auftreten, schenkt man ihnen keine Beachtung mehr und bleibt in seiner Mitte in sich selbst. Bleibt bei dem einzigen was existiert in dieser Realität. Und wenn man seine Augen wieder öffnet sieht man wieder die Welt der Konzepte. Und die Welt der Angst und der Gier. Aber man weiß, dass es eine Illusion ist. Man lehnt sich zurück und genießt die Show. Von Menschen, die nicht mit ihrem Geist verbunden sind. Die noch an die Illusion glauben. Die noch im Spiel gefangen sind, welches man verlassen hat. Weil ihr Ego sie in diesen Spiel gefangen hält. Erst wenn man es verlässt, kehrt man zu sich selbst zurück. Ist man wieder zusammen mit sich selbst. Man ist zusammen mit sich selbst, mit seinem Geist in der Mitte. Dem göttlichen Funken. Man schenkt dem göttlichen Funken in sich selbst wieder Aufmerksamkeit, statt der Welt, oder den Ängsten, oder der Gier, oder den Konzepten. Man schenkt nur sich selbst Aufmerksamkeit. Seinem eigenen göttlichen Funken in der Mitte. Und ist dadurch außerhalb dieser Welt. Und das ICH, das noch verwickelt war in die Spiele dieser Welt und die Geschichte des ICHs und die Welt lösen sich auf. Und man ist nur noch der Geist in der Mitte. Der ruhende Geist in der Mitte, der endlich seine Ruhe gefunden hat. Der nicht mehr nach außen gezerrt wird in die Welt. In die Illusion. Die Mitte ist man selbst. Das was man wirklich ist, in der Wirklichkeit. Der göttliche Funke in einem selbst. Man muss nirgends mehr hin. Man muss nichts mehr erreichen. Man muss nichts mehr verhindern. Man ist kein getriebener mehr. Man ist kein denkender mehr. Man ist kein Suchender mehr. Sondern man ist nur noch in der Mitte. Verbunden mit seinem Geist in Kontemplation. Dies ist die Bedeutung des Sonnensymbols vom ägyptischen Sonnengott Ra. Der Punkt in der Mitte des Kreises. Man steht im Kontakt mit seinem Geist in der Mitte. Und damit ist man sich selbst so nahe wie es geht. Mit sich selbst verbunden. Mit sich selbst wieder vereint, ohne Trennung. Weil man nicht nach außen gezogen wird. Man ist der ruhende Punkt in der Mitte, während die Welt sich weiter dreht.

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