Hallo liebe Leute
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten im privaten Sektor Energie zu sparen, deshalb möchte ich euch fragen, welche Tipps ihr habt, um euren Energiebedarf zu senken, denn es ist Zeit anzufangen.
Haushaltungen verbrauchen einen Großteil an Energie und gerade da ist es effizient etwas einzusparen. Oftmals ist dies mit Kosten verbunden, aber langfristig lohnt es sich immer.
Fangen wir heute aktiv an :-)
Als erste Maßnahme werde ich heute meinen riesigen uralten Kühlschrank entsorgen und ein stromsparendes Modell kaufen.
Ich verlasse mein Büro und werde ab heute meinen PC ausschalten und nicht im Energiesparmodus weiter laufen lassen.
Alle ausgeschalteten Geräte wie Kaffeemaschine, Waschmaschine, PC, Stereoanlagen, Fernseher u.s.w. ziehen sogenannte graue Energie, auch wenn der Standbymodus ausgeschaltet ist. Es ist etwas umständlich, aber man kann den Stecker aus der Dose ziehen, oder Steckleisten kaufen die man mit dem Kippschalter vom Stromnetz kappen kann. Nachts brauchen wir alle diese Maschinen nicht, also warum für die graue Energie bezahlen?
- Standbygeräte ausschalten
- Wasser im Wasserkocher vorkochen und erst dann in den Topf umfüllen
- Mit Deckel kochen
- Wasser beim Hände einseifen etc. nicht laufen lassen
- Türen geschlossen halten (halt insbesondere wenn geheizt wird)
- Stoßlüften statt Fenster auf Kipp zu lassen
- In den Wintermonaten permanent heizen (unterschiedlich je nach Raum), um die Röume und Wände nicht auszukühlen, aber auch nicht zu hoch, denn jedes Grad kostet
- Heizung regelmäßig entlüften
- Energiespargeräte nutzen
- Kühlschrank & Gefrierfach regelmäßig enteisen und nicht so lange offen lassen, heiße Speisen erst abkühlen lassen
Nicht dass ich sowas selbst habe, aber es gibt einen sogenannten Durchflussbegrenzer
für die Dusche: Das Gerät wird zwischen der Brause und dem Schlauch angebracht und
vermindert die Wassermenge, die abgegeben wird. Halte ich auf jeden Fall für sinnvoll!
Wer seine Haare nicht an der Luft trocknen lassen möchte, sollte sie zumindest
vorher gründlich mit einem Handtuch trocken rubbeln und dann erst föhnen!
Spart auch Energie :)
@ Weird:
Mit Deckel zu kochen spart richtig viel Energie. Dazu gibt's noch einen Tipp, den
ich beim Kochen immer anwende: Nicht immer auf der höchsten Heizstufe kochen!
Es reicht vollkommen aus, wenn man diese zum Anheizen nutzt - danach kann man
auch gut bei mittlerer Heizstufe kochen, schadet dem Essen gewiss nicht und spart
Strom.
Mir fällt noch mehr ein :)
Wenn man in der Mikrowelle etwas zu essen aufwärmt, sollte man einen Teller
darauf legen (am besten einen tiefen Teller, damit das Essen nicht plattgedrückt
wird ;) ). So dauert es längst nicht so lange bis es warm ist!
Laptops / Notebooks / Netbooks verbrauchen übrigens weniger Strom als Desktop
PCs / stationäre Rechner.
Hey super, da kommt ja eine Menge zusammen!
@Inadiva
"Nicht dass ich sowas selbst habe, aber es gibt einen sogenannten Durchflussbegrenzer"
Na dann besorge dir einen, die kosten kaum was und haben sich innert kürzester Zeit amortisiert :-) Bei uns bekommt man diese sogar in der Energieberatungsstelle kostenlos und es gibt sie für alle Wasserhähnen.
Ja und Föhn, da hast du Recht, der verbraucht extrem viel Strom und macht außerdem die Haare kaputt...
Seit Jahren bin ich mit meinem Küchenherd auf Gas umgestiegen, den der Elektroherd verbraucht im Haushalt den meisten Strom. Gasanschluss braucht es keinen, denn Flaschengas geht genauso, allerdings muss man den Platz für die Flasche haben. Ansonsten ist dies eine wesentlich bessere Lösung und man erspart sich außerdem die Anschlussgebühren, die monatlich meist teurer sind als der Gasverbrauch selbst.
Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Düsen auf Flaschengas ausgewechselt werden, diese Düsen gehören zu einem Gasherd meist dazu, aber sie selber auszuwechseln ist mühsam und die im Geschäft machen es als Kundendienst meist kostenlos.
Ein weiterer Stromfresser ist das Bügeleisen, dieses habe ich vor Jahren schon entsorgt und man hat dadurch viel mehr Freizeit :-). Meine Nachbarin bügelt sogar die Unterhosen :-(...
Energie sparen macht Spaß, ist erfinderisch und wirkt sich direkt auf den Geldbeutel aus :-)
Hm, ich weiß nicht, ob das dazu gehört aber Wäsche, die nicht verschmutzt ist sondern nur einer Auffrischung bedarf, wasche ich beim Rapidwaschgang 30min und nur kurz geschleudert. Dauert zwar wesentlich länger beim Trocknen ( an der Luft natürlich) aber geht auch.
Geschirrspüler, der lt. Forschung, wesentlich weniger verbraucht als Abwaschen, wird erst angestellt, wenn er wirklich voll ist.
Zähne putzen mit Wasser im Becher
beim Duschen und Haare waschen zwischendrin Wasser ausstellen
ich wasche auch meine Haare nicht extra sondern wenn ich bade...ok, ich bade täglich aber das ist mein einziger Luxus und die Wanne ist halbvoll
beim Laptop nur Stromstecker rein, wenn ich ihn benutze
@Epines
Ich bin überrascht, dass ein Gasherd weniger Energie verbrauchen soll - hast du Informationen dazu? Aus technischer Sicht hätte ich erwartet, dass sich die Energie bei einem Elektroherd viel gezielter in den Topf leiten lässt.
@nobody
Jette hat es schon richtig beantwortet, der Energieverlust ist bei Elektroherden sehr viel größer und es geht vor allem darum Strom zu sparen, um vom AKW Strom weg zu kommen.
Auch die Warmwasseraufbereitung läuft bei mir in der Zwischenzeit mit einem Gasdurchlauferhitzer. Im Sommer mit Solarkollektoren und im Winter mit dem Holz-Zentralheizungsherd, mit dem ich ohne zusätzliche Energie während des Heizens auch noch backen und kochen kann.
Dann koche ich im Sommer oftmals mit einer Sonnen-Kochkiste draussen, oder auf dem Balkon. Dazu braucht es keine zusätzliche Energie! Vor allem Gerichte die eine lange Garzeit benötigen eignen sich hervorragend. Man schiebt sie über Mittag, oder morgens rein und wenn man abends nach Hause kommt ist alles fertig gekocht, anbrennen kann nichts.
Die Kochkisten kann eine geschickte Handwerkerin locker aus alten Materialien selber bauen, hier eine Anleitung: http://www.amazon.de/review/RCU5V8RGEGQR4
Wer sucht findet sie bestimmt auch noch kostenfrei im Internet.
Ich habe mittlerweile 3 Stück davon und koche mehr-gängige Menüs im Sommer, damit es nicht so schnell abkühlt, wenn sich mal eine Wolke vor die Sonne schiebt, habe ich eine Steinplatte rein gelegt.
Energie sparen macht Spaß, ist erfinderisch und wirkt sich direkt auf den Geldbeutel aus :-)
oops falscher link, sorry
http://www.amazon.de/Sonnenwärme-Bauanleitungen-Warmwasser-Anlagen-Basteltrick-Verzeichnis-Bau-Erfahrung/dp/3924038511
OK- das verstehe ich natürlich. Mit einem Induktionsherd lässt sich dann aber bestimmt ein vergleichbarer Energieverbrauch wie beim Gasherd erreichen (ist aber natürlich auch teurer). Der Grund warum mir das mit dem Gasherd nicht gefällt, ist vor allem die Frage wie das Gas erzeugt wird. Wenn dabei die begrenzten fossilen Energiequellen verbraucht werden, ist das auch nicht so toll. In der Automobilindustrie wird krampfhaft versucht von den fossilen Energiequellen weg zu kommen und dann werden die fossilen Energien in der Küche verbraucht?
@Epines
Hast du keine Sicherheitsbedenken, wenn immer eine Gasflasche in deiner Küche steht? In vielen Mitverträgen ist auch festgelegt, dass beim Lagern von brennbare Stoffe eine Zustimmung vom Vermieter notwendig ist.
PS: Bitte meinen Beitrag nicht als Kritik oder Verurteilung verstehen - das sind nur meine Bedenken
Tobi und Epines
das war auch mein 1. Gedanke. Um Gottes Willen, Gas in der Wohnung. Ich hab eine sehr schelchte Erfahrung damit gemacht und wär beinah draufgegangen in einem Urlaub. Gas würde niemals für mich in Frage kommen.
lg deja
Energie sparen kann man übrigens auch, wenn man KEINE Funkmaus oder
-tastatur nutzt, sondern die "herkömmlichen" mit Kabel. Dann braucht man
nicht ständig neue Batterien, die wiederum auch noch Geld kosten.
Was glaube ich auch noch nicht genannt wurde: Energiesparlampen! Öhm,
gibt's die "normalen" Glühbirnen eigentlich noch?^^
@nobody, Fragen ist immer gut :-)
Nein ich habe keine Angst, ich koche schon 13 Jahre 3 Monate im Jahr mit Flaschengas und schon meine Großeltern hatten es früher viele Jahre und passiert ist noch nie etwas. In Frankreich stehen übrigens in den meisten Haushaltungen Gasherde die mit Flaschengas kochen, wenn es wirklich so gefährlich ist wäre es wohl schon lange verboten. Natürlich gibt es auch ab und an einen Unfall damit, das streite ich nicht ab. Die meisten Unfälle entstehen jedoch durch defekte Gasleitungen, also nicht von Flaschengas, sondern Hausanschlüsse.
Zu den fossilen Brennstoffen; Gas war lange Zeit das Abfallnebenprodukt der Treibstoffherstellung und wurde früher einfach ungebraucht abgefackelt (oft auch heute noch). Es entstehen folglich Emissionen, ob wir es verbrauchen oder nicht. Die Diskussion, ob es emissionsarmer als Heizöl ist stellt sich somit nicht wirklich, teurer ist es auf jeden Fall. Also solange wir fossile Brennstoffe zum Heizen und Autofahren benutzen entsteht das Gas als Nebenprodukt, gewollt oder nicht.
Kochen und heizen ist niemals emissionslos, außer mit dem Sonnenkocher :-).
Zu den Mietverträgen in Deutschland kann ich leider als Schweizerin keine Auskunft geben, in Schweizer Mietverträgen gibt es keine solche Klausel. Da beschränken sich die Verbote auf die Haltung von Haustieren.
Gefahren entstehen in Haushaltungen hauptsächlich durch defekte Elektrogeräte, wie kürzlich bei mir eine Brotbackmaschine in Feuer aufging, zum Glück war ich in der Nähe, denn sie stand auf dem Parkett...
Induktionsherden, Wärmepumpen und Elektroautos sind auf den ersten Blick emissionsfrei, verbrauchen aber Strom, der auf Kosten unserer Nachkommen billig produziert wird und im Falle von Plutonium 240'000 Jahre strahlt, wenn diese Rechnung dann auch wirklich stimmt...
Die gute alte Wachskerze könnte auch wieder einmal erwähnt werden. Was gibt es zu romantischen Stunden schöneres?
Also nicht Paraffin-kerzen die ein Nebenprodukt der fossilen Brennstoffe sind, sondern Kerzen aus echtem Wachs , welches die Bienen in Wachsdrüsen schwitzen und dass bei der Honigernte Kilo-weise anfällt. Wie da allerdings die Emissionswerte sind entzieht sich meinen bescheidenen Kenntnissen :-)
...können Bienen pupsen? Dann müsste man mal den Methanausstoß analyslieren ;D
edit:
@Epines
Zum Glück stand deine Brotbackmaschine nicht in der Nähe von deiner Gasflasche ;-)
Die Lösung der Energieprobleme ist doch klar - wir benötigen umweltfreundliche Energie z.B. aus Wasser- und Windkraftanlagen. Das Verbrauchen von fossiler Energie und das nutzen von Atomenergie sind aus meiner Sicht beides nur schlechte Übergangslösungen.
Tobi..du bist der Knaller rofl....
@nobody
Ich denke mal das Rindvieh und Menschen ein Vielfaches mehr ausstoßen :-).
*Die Lösung der Energieprobleme ist doch klar - wir benötigen umweltfreundliche Energie z.B. aus Wasser- und Windkraftanlagen. Das Verbrauchen von fossiler Energie und das nutzen von Atomenergie sind aus meiner Sicht beides nur schlechte Übergangslösungen.*
Wo ist hier unsere Diskrepanz?
Wer weiß - vielleicht summen die nur deshalb den ganzen Tag, damit niemand ihr pausenloses rumpupsen bemerkt ;-)
Es muss doch nicht immer eine Diskrepanz geben - vielleicht sind wir ja mal einer Meinung :-)
Wer länger als ein paar Tage in Urlaub fährt kann den Kühlschrank ausschalten. Vorher putzen nicht vergessen :-)
Bei älteren Heizungen lohnt es sich oft, die Thermostatstifte zu entkalken
oder die Ventile zu erneurn.
Es gibt auch Regler für die Heizung, mit welchen man die genaue Tempertatur
eingeben kann. Das ist oft genauer als mit einem einfachen Thermostat von 1 bis 5.
Darüber hinaus kann man mit diesen Reglern einstellen, dass die Heizung z.B.
nachts von alleine ausgeht, sodass es nicht schlimm ist, wenn man es mal vergisst.
Ich habe noch einen Energiespartipp :)
Mir ist aufgefallen, dass viele Leute die komplette Wohnung durchsaugen,
also mit dem Staubsauger z.B. auch durch die Küche gehen. Auf glatten
Böden kann man aber genauso gut auch fegen.
Oft lohnt es sich übrigens auch, neue Elektrogeräte wie Waschmaschine oder
Kühlschrank zu kaufen. Die alten verbrauchen nämlich richtig viel Strom und
bei den neuen kann man darauf achten, dass sie eine gute Energiesuffizienz
(schreibt man das so oder heißt das Wort überhaupt so?) haben. Schreckt wohl
viele erstmal ab, da man natürlich erstmal Geld für die Anschaffung neuer Ge-
räte haben muss, aber irgendwann rechnet sich das ganz bestimmt und man
spart eine ganze Menge! Wir ziehen bald um und mein Freund wird sich dann
auch nach und nach neue Geräte zulegen.
/edit: Habe mal schnell nachgeschaut: Es heißt natürlich EnergieEFFIZIENZ :D
Um Sahne steif zu schlagen verwende ich einen Handrührer, geht ein bisschen länger, aber verbraucht dafür schon ein paar der Kalorien die nachher verputzt werden :-)
Hier noch ein mittelalterlicher Vorschlag. Wer einen Brunnenschacht hat, kann wieder die zu kühlenden Lebensmittel in einem Eimer herunter lassen :-).
In meinem Brunnenschacht, der 20 Meter tief ist, ist knapp über dem Wassespiegel eine Abstellfläche, die wohl früher genau zu diesem Zweck gebaut wurde.
Wenn man seit vielen Jahren dieselben Töpfe und Pfannen benutzt, sollte man
überprüfen, ob die Böden noch eben sind. Sind sie es nicht, geht viel Energie ver-
loren und es dauert länger bis das Essen gar ist.
Kleine Töpfe auf passende Herdplatten stellen, also nicht auf die großen!
Den Backofen für Aufläufe etc. vorzuheizen ist überflüssig! Man kann das Essen
genauso gut ein wenig länger im Ofen lassen, auch wenn dieser schon ausge-
schaltet ist - er bleibt schließlich noch eine Zeit lang ganz schön warm.
Am Abend die Fensterläden schließen, oder die Rollläden herunter lassen, spart während der Heizperiode viel Energie.
Ich find Euch toll! :)
Mann kann Energie sparen, wenn man die Wattzahl der Glühlampen (auch Energiesparlampen) dem Standort anpasst!
@Epines: der Absatz im Brunnen ist für hitzige Fräuleins zur Abkühlung gedacht *gg*
@Streicher
**der Absatz im Brunnen ist für hitzige Fräuleins zur Abkühlung gedacht *gg*
Ok, aber nun erkläre mir mal wie die in den Eimer passen den man herunter lässt :-)
Im Flur lässt man oftmals das Licht zu lange brennen, deshalb kann man Lichtschalter einbauen die nach 5 Minuten das Licht ausschalten, ähnlich wie im Treppenhaus.
Die Esswaren die man kalt isst nicht zu lange auf dem Tisch lassen, sondern z.B. ein Stück Käse und Butter abschneiden und wieder in den Kühlschrank tun, denn wenn sie wärmer werden braucht es erneut Energie um sie zu kühlen.